Tipps bei COVID-19-Erkrankungen

Jetzt ist es trotz streng beachteter Hygienemaßnahmen, Mund-Nasen-Schutz, eingeschränkter Kontakte doch passiert: Du hast dich mit dem Coronavirus angesteckt, bist positiv auf COVID-19 getestet und muss ab sofort in häusliche Quarantäne! Zum Glück hast du nur milde Symptome, aber du fragst dich: Kann ich dann etwas tun, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen? Dafür hat Kiu viele Ratschläge und Tipps für dich parat. Durch die Gestaltung der Gesundheitsapp bekommst du sie jeden Tag und passend zu den äußeren Einflüssen angezeigt. Zudem hast du Anschluss an die sich immer weiter entwickelnde Community, in der zum Beispiel Blogeinträge veröffentlich werden. Folgende Tipps und Anregungen geben einen Einblick in das Wissen von Kiu und sollen dir dabei helfen, deinen Tag angenehmer und aktiver zu gestalten.

Wichtiger Hinweis: Jeder Krankheitsverlauf bei COVID-19 zeigt sich mit individuellen Herausforderungen. Daher solltest du mit deinem Arzt besprechen, was gut für deinen Körper ist.

Trotz Quarantäne: Hygieneregeln beachten!

Jetzt bist du zwar in Quarantäne, aber trotzdem solltest du die Hygienemaßnahmen weiterhin beachte. Am besten bist du als COVID-19-Erkrankter allein in einem gut belüftbaren Einzelzimmer untergebracht. Die Kontakte zu anderen Personen sollte auf das absolute Minimum reduziert werden, wie auf Haushaltsangehörige, die mit dir in Quarantäne sind und die dich eventuell unterstützen müssen. Dennoch sollten sie sich idealerweise in anderen Räumen aufhalten. Ist das nicht möglich: Haltet einen Abstand von mindestens 1,5 bis 2 Metern ein. Zusätzlich sollten Erkrankte sowie Haushaltsangehörige einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch nutzt ihr gemeinsame Räume möglichst wenig und am besten zeitlich getrennt, ebenso wie Mahlzeiten.

Kontakte zu Personen außerhalb des Haushalts sollten unterbleiben. Lass dir Lebensmittel-Lieferungen und ähnliches vor dem Haus- oder Wohnungseingang abstellen. Achte auf die Husten- und Niesregeln: Dazu zählt, beim Husten und Niesen ein Taschentuch zu verwenden oder die Armbeuge vor Mund und Nase zu halten und sich von anderen abzuwenden. Danach Händewaschen nicht vergessen!

Erkrankte und Haushaltsangehörige sollten insbesondere vor der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann, wenn Verschmutzungen sichtbar sind, die Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen. Für Haushaltsangehörige ist außerdem eine gute Händehygiene nach dem Kontakt mit einer erkrankten Person oder deren unmittelbarer Umgebung wichtig. Auch häufig berührte Oberflächen (z. B. Nachttische, Bettrahmen und andere Schlafzimmermöbel, Türklinken, Lichtschalter, Smartphones sowie Bad- und Toilettenoberflächen) solltest du täglich mit einem haushaltsüblichen Reinigungsmittel und eventuell mit einem Flächendesinfektionsmittel reinigen.

Sportliche Aktivität: auch bei COVID-19 hilfreich

Zwar darfst du als Corona-Patient nicht draußen spazieren gehen, du solltest aber dennoch möglichst in Bewegung bleiben. Denn nur so kann die Lunge ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dazu kannst du so oft und viel es geht innerhalb der Wohnung herumlaufen wie möglich. Noch besser geht es, wenn du es mit Atemübungen kombinierst.

Leichte Atemübungen für zwischendurch

Atemübungen lassen sich einfach mal zwischendurch mit einbauen: Während du tief einatmest, hebst du beide Arme seitlich über die Schultern an, bis die Hände über dem Kopf aufeinandertreffen. Beim Senken der Arme atmest du dann wieder langsam und konstant aus. Als weitere Atemübung empfiehlt sich der Kutschersitz: Dazu setzt du dich auf einen Stuhl und stellst die Beine hüftbreit auf dem Boden ab. Stütze den Oberkörper mit den Händen auf den Knien ab, halte den Rücken dabei gerade. Durch die abgestützten Arme kann die Atemhilfsmuskulatur des Brustkorbs deine Atmung unterstützen. Du wirst merken: Das Atmen fällt dir leichter.

Ein Klassiker ist das Ausatmen mit Strohhalm. Schneide dazu einen Strohhalm in der Mitte durch und umschließe ihn etwas fester mit deinen Lippen. Das ist eine tolle Übung für das Ausatmen: Du atmest drei Sekunden durch die Nase ein und anschließend fünf bis zehn Sekunden durch den Strohhalm wieder aus. Jetzt kannst du zehn Sekunden pausieren und dabei die Lunge entspannen, anschließend wieder von vorne. Ideal ist es, diese Übung fünf- bis sechsmal zu wiederholen.

Noch einen Strohhalm brauchst du, um Wattebäuschchen wegzupusten. Du brauchst außerdem einige Wattebäuschchen oder zusammengeknüllte Papiertaschentücher. Verteile sie auf einem Tisch und puste sie wild auf dem Tisch hin und her. Du wirst sehen, das ist erst einmal anstrengender als man denkt, bringt deine Lunge aber schnell wieder zur alten Form!

Für frische Luft sorgen, drinnen erst recht!

Selbst wenn du in häuslicher Quarantäne bist und die Wohnung nicht verlassen darfst: Eine ausreichende Frischluftzufuhr ist extrem wichtig! Dazu gehört regelmäßiges Stoßlüften, das gleichzeitig hilft, die Virenbelastung in den Räumen zu reduzieren. Wenn du kannst, geh so oft es geht auf den Balkon oder in den Garten. Damit sorgst du für frische Luft, damit deine Lungenflügel besser belüftet sind. Es hilft allerdings auch schon, dich vor das geöffnete Fenster zu stellen und kräftig ein- und auszuatmen.

Gesunde Ernährung stärkt die Immunabwehr

Vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 schützt eine ausgewogene Ernährung zwar nicht, aber es lohnt sich, die Abwehrkräfte mit bestimmten Lebensmitteln gezielt zu unterstützen. Mit viel Obst und ballaststoffreichen Lebensmitteln bist du schon mal auf der sicheren Seite. Zahlreiche Patienten berichten, dass sich ihre Symptome dadurch abgeschwächt haben. Gleichzeitig entlastest du das Herz, was zu einer rascheren Genesung beitragen kann.

Viel trinken – aber richtig!

Wie bei jeder Erkältung ist es bei einer COVID-19-Erkrankung ganz besonders wichtig, viel zu trinken. Wasser, Tee, Fruchtsaftschorlen – die üblichen Verdächtigen helfen, das Sekret aus der Lunge hinauszubefördern. Wenn es dir gut tut, sind auch Inhalationen nützlich. Sie weiten die Bronchien und helfen damit ebenfalls, das Sekret zu lösen.

Haltung bewahren: Aufrecht sitzen oder stehen

Statt flach zu liegen, sollten gerade Coronavirus-Patienten möglichst viel Zeit in einer aufrecht sitzenden Position oder im Stehen verbringen. Denn: Beim flachen Liegen werden nicht alle Lungenbereiche ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Wesentlich leichter gelingt es, sämtliche Lungenareale zu „belüften“, wenn wir sitzen oder gehen. Übrigens: das gilt auch nachts. Du solltest nicht etwa eine zu flache Schlafposition wählen, sondern stattdessen den Kopf höher lagern, etwa durch zusätzliche Kissen. Eine Erhöhung von etwa 30 Grad ist empfehlenswert.

Hustenstiller im Schrank lassen!

Du musst ständig husten und es nervt dich schon nach kurzer Zeit? Bei einer normalen Erkältung würdest du nun zum Hustenstiller greifen und dann wäre für eine gewisse Zeit Ruhe. Aber Achtung: Als Corona-Patient solltest du darauf unbedingt verzichten! Denn der Trick ist, alles, was sich in der Lunge befindet, abzuhusten und loszuwerden. Du brauchst für nachts einen Hustenstiller? Das sollte unbedingt vorher mit deinem behandelnden Arzt abgesprochen sein. Das geht übrigens auch ganz einfach über die SaniQ-Infekt-App.

Tipps, die in jedem Alltag Platz finden

Am besten ist es, die Tipps direkt in den Alltag zu integrieren – und genau dabei ist Kiu behilflich. Er meldet sich über die Gesundheitsapp SaniQ Infekt bei dir und macht konkrete Vorschläge, wie du deine Lebensqualität verbessern kannst. Zudem ist die App dein persönliches Gesundheitstagebuch. Probiere es einfach aus: Lade hier deine kostenlose Demo auf dein Smartphone. Gefällt dir das Programm? Als COVID-19-Patient kannst du die Kosten sogar von der Krankenkasse übernehmen lassen!